Vom Marathon zum Sprint - Eine Innenansicht
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Christian Grimm
,
20.10.2026
Ein IT-Projekt gerät unter Zeitdruck, der ursprünglich geplante Abschluss verschiebt sich um mehrere Monate und plötzlich wird kurzfristig ein Experte benötigt, der sofort unterstützen kann.
Genau diese Situation erlebte unsere Key Account Managerin Hatice bei einem mittelständischen Kunden aus der Finanzbranche. Gesucht wurde ein erfahrener Experte für Sanity und Next.js, der schnell Verantwortung übernehmen und die laufende CMS-Migration voranbringen konnte.
Im Interview erzählt Hatice, warum dabei nicht nur das richtige Matching entscheidend war, wie spontan der Auswahlprozess tatsächlich wurde und warum ihre Arbeit für sie nicht mit der erfolgreichen Besetzung endet.
„Für mich ist genau das Projektbegleitung: nicht nur jemanden finden, sondern dafür sorgen, dass aus einem guten Matching auch eine gute Zusammenarbeit werden kann.“
Hatice Girgin
Key Account Manager (Etengo GmbH)People.
Christian: Hatice, fangen wir vorne an. Wie kam das Projekt überhaupt bei dir auf den Tisch?
Hatice: Eigentlich über den schönsten Weg, wie ein neuer Kontakt entstehen kann: durch eine Empfehlung.
Wir hatten bereits eine sehr gute Zusammenarbeit mit unserem Kunden und wurden daraufhin intern weiterempfohlen. Die neue Ansprechpartnerin kam direkt auf mich zu. Sie war gerade aus der Elternzeit zurück und ist praktisch direkt in eine ziemlich herausfordernde Projektsituation eingestiegen.
Christian: Also kein gemütlicher Wiedereinstieg?
Hatice: Nein, definitiv nicht. (lacht)
Der Kunde war mitten in der Migration des CMS von FirstSpirit zu Sanity. Gleichzeitig hatte es intern einige Veränderungen gegeben: Beförderungen, Wechsel im Team und daraus folgend auch neue Verantwortlichkeiten.
Das alles hatte Auswirkungen auf den Projektplan. Ursprünglich sollte die Migration im März 2026 abgeschlossen sein. Das wurde in der Zwischenzeit verworfen und auf September neu eingetaktet.
Christian: Sechs Monate später als geplant. Das hört man tatsächlich öfter. Aber wo lag das eigentliche Problem?
Hatice: Der Aufwand der Migration war schlicht größer als ursprünglich angenommen. Und irgendwann kommt dann der Punkt, an dem man merkt: Mit dem bisherigen Tempo wird es schwierig.
Wir haben intern irgendwann das Bild benutzt, dass das Projekt von der Marathon- wieder auf Sprint-Geschwindigkeit kommen muss. Das trifft es eigentlich ganz gut.
Es ging also nicht darum, einfach noch jemanden ins Projekt zu setzen. Wir brauchten jemanden, der wirklich Erfahrung mitbringt und sofort einen Unterschied machen kann.
Projects.
Christian: Was musste dieser Experte können, damit das funktioniert?
Hatice: Gesucht wurde ein Experte, der wirklich sehr viel Erfahrung mit Sanity und Next.js hatte. Nicht nur, dass er schon mal damit gearbeitet hat, das findest du ja oft, viele „können“ mehrere Frameworks, hier ging es aber um ausgewiesene Expertise.
Denn der Zeitdruck war einfach zu hoch für eine lange Einarbeitung. Der Experte musste sich schnell in die Situation hineindenken, produktiv werden und dem Team auch sagen können: Das sind jetzt unsere Optionen und so können wir weitermachen.
Christian: Also die Suche nach dem 100%-Match?
Hatice: Genau. Es waren bereits Experten vorgestellt worden, aber gerade beim Kunden fehlte die Erfahrung, die für dieses Projekt notwendig war.
Das macht einen großen Unterschied. Wenn ein Projekt ohnehin schon unter Zeitdruck steht, bringt es wenig, einfach möglichst schnell irgendeine zusätzliche Ressource bereitzustellen. Dann verlagerst du das Problem nur. Wir mussten also schnell sein und durften bei der Passgenauigkeit keine Abstriche machen.
Christian: Und dann habt ihr jemanden gefunden. Du hattest mir im Vorfeld gesagt, es ging irgendwann um eine halbe Stunde. Was war das?
Hatice: Ja, das war tatsächlich ziemlich spontan. (lacht)
Wir hatten einen Experten gefunden, der fachlich sehr gut gepasst hat, und das erste Gespräch war positiv. Die Ansprechpartnerin wollte ihn dann aber gerne noch einmal in einer zweiten Runde kennenlernen.
Und normalerweise sagt man dann: Okay, wir schauen in die Kalender und finden einen Termin.
Nur hatten wir hier eben ein Projekt, bei dem Zeit ohnehin schon das zentrale Thema war.
Also haben wir nicht lange gesucht, sondern gemacht. Innerhalb von 30 Minuten stand das zweite Gespräch.
Christian: Ist das für dich Teil eines guten Matchings?
Hatice: Absolut. Natürlich muss zuerst die fachliche Qualität stimmen. Aber gerade in so einer Situation gehört für mich auch dazu, Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Wenn der Kunde schnell entscheiden kann und der Experte verfügbar ist, müssen wir dieser Geschwindigkeit gerecht werden und pragmatisch alles Notwendige schnell und unkompliziert unterstützen.
Bei einem zeitkritischen Projekt muss eben manchmal auch das Matching selbst Sprint-Geschwindigkeit haben.
Progress.
Christian: War der Fall nach Vertragsabschluss für dich dann abgeschlossen?
Hatice: Nein, auf keinen Fall. Das ist mir bei unseren Kunden auch immer sehr wichtig.
Die Besetzung war erfolgreich, ja, aber damit beginnt ja erst die eigentliche Zusammenarbeit. Unser Anspruch, projektbegleitend präsent zu sein, lässt das auch nicht zu.
Hier hatte unser Experte fachlich genau die Erfahrung, die gesucht wurde. Zu Beginn war er im Projekt allerdings noch etwas zurückhaltend. Dabei war gerade in dieser Situation wichtig, dass er seine Erfahrung auch sichtbar einbringt, Verantwortung übernimmt und sagt, was aus seiner Sicht getan werden sollte.
Christian: Was machst du also als Key Account Managerin in so einer Situation?
Hatice: Reden. (lacht)
Im Ernst: Genau dafür bleiben wir im Austausch. Es ging überhaupt nicht darum, dass seine fachliche Leistung nicht gestimmt hätte. Im Gegenteil. Wir wussten ja, was er kann.
Es ging darum, ihn zu ermutigen, diese Expertise noch stärker einzubringen: mehr zu kommunizieren, Verantwortung zu übernehmen und fachlich auch mal in den Vordergrund zu treten.
Und das hat funktioniert. Er ist zunehmend in diese aktive Rolle hineingegangen.
Christian: Also gehört für dich zur Besetzung auch, danach zu schauen, ob es wirklich funktioniert und unter gewissen Umständen auch unterstützend nachzujustieren?
Hatice: Auf jeden Fall. Sonst wäre unsere Aufgabe ja nach der Vertragsunterschrift erledigt.
Gerade bei anspruchsvollen oder längeren Projekten möchte ich wissen: Passt die Zusammenarbeit? Stimmen die Erwartungen auf beiden Seiten? Gibt es irgendwo etwas, bei dem wir unterstützen können?
Hier hat sich die Zusammenarbeit wirklich sehr positiv entwickelt. Der Kunde war sehr zufrieden und auch unser Experte hat sehr gerne im Projekt gearbeitet.
Das ist natürlich genau das Ergebnis, das man sich wünscht.
Christian: Wenn du den gesamten Fall auf einen Punkt bringen müsstest: Was hat den Unterschied gemacht?
Hatice: Was den Unterschied gemacht hat? Ich glaube, es war die Kombination.
Durch die vorherige Zusammenarbeit gab es bereits Vertrauen. Dann haben wir sehr genau verstanden, was fachlich wirklich gebraucht wird und einen Experten gefunden, der genau diese Erfahrung mitbringt.
Als es schnell gehen musste, haben wir schnell reagiert. Und nachdem der Experte gestartet war, sind wir weiter im Austausch geblieben.
Für mich ist genau das Projektbegleitung: nicht nur jemanden finden, sondern dafür sorgen, dass aus einem guten Matching auch eine gute Zusammenarbeit werden kann.
Christian: Hatice, danke dass du dir die Zeit für dieses Gespräch genommen hast.
Hatice: Sehr gerne. Danke auch für die Möglichkeit zu diesem Gespräch.
People. Projects. Progress.
PEOPLE: Aus einer erfolgreichen Zusammenarbeit entsteht eine Empfehlung und daraus das Vertrauen, auch bei einem zeitkritischen Projekt gemeinsam eine Lösung zu finden.
PROJECTS: Statt zusätzlicher Kapazität wird gezielt ein Spezialist mit der benötigten Sanity- und Next.js-Erfahrung gesucht, der unmittelbar produktiv werden kann.
PROGRESS: Ein passgenaues Matching, schnelle Entscheidungen und die Begleitung während des laufenden Projekts sorgen dafür, dass die benötigte Expertise tatsächlich Wirkung entfalten kann.
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